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"Zu erleben ist dafür, wie eine kleine Rolle allein durch vokale Kunst und szenische Präsenz in hellstes Licht geraten kann. Sarah Mehnert versieht ihre Partie mit einem warmen, in der Tiefe herrlich strahlenden, in der Höhe unverkrampft zeichnenden Mezzosopran, und sehr genau bringt sie die inneren Regungen Emilias über die Rampe. Verdi und Boito hatten mit dem Gedanken gespielt, ihren "Otello" vielleicht doch eher "Jago" zu nennen. In Bern könnte sie fast als "Emilia" durchgehen.

Peter Hagmann, 14. Oktober 2020

http://www.peterhagmann.com/?p=2813            

           

 

 

"Mehnerts erstaunlich voluminöse Stimme leuchtet mit beeindruckender Reife gekonnt die vielen Facetten zweier Wahrsagerinnen-Arien aus, die der Ulrica im „Maskenball“ und die der Carmen in der gleichnamigen Oper."

-Stefanie Steinert , Allgemeine Zeitung

"Sarah Mehnert sorgte in ihren Arien „Von den Stricken meiner Sünden“ und „Es ist vollbracht!“ für überaus kultivierte Mezzo-Farben."

- Klaus Ross, Mannheimer Morgen

  

Die in Prien am Chiemsee geborene Mezzosopranistin/Altistin widmete sich in ihrer Kindheit zunächst der Geige, bevor sie ihren ersten Gesangsunterricht durch die Sopranistin Alma de Lon erhielt.

 

Es folgte ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Thomas Heyer, welches sie im Sommer 2019 mit dem Master abschloss. Ihre Ausbildung ergänzen Meisterkurse u. a. bei Helmut Deutsch, Markus Kupferblum, Camilla Ueberschaer und Franz Hawlata. Sie ist Stipendiatin der Prof. Dr. Zerweck-/Cassella-Stiftung, der Da Ponte Stiftung, des Richard-Wagner-Verbandes Frankfurt am Main und der Giovanni Omodeo Stiftung. Bereits während ihrer Studienzeit konnte sie sich im Konzertfach erfolgreich etablieren und sich ein breit gefächertes Konzertrepertoire aneignen, welches u. a. Werke von Bach, Mozart, Mendelssohn Bartholdy, Händel, Pergolesi und Rossini umfasst.

 

An der Frankfurter Oper debütierte sie 2016 mit der Alt-Partie in Benjamin Brittens Paul Bunyan unter der Regie von Brigitte Fassbaender. Anschließend sang sie dort in einer Inszenierung von Harry Kupfer die verdächtige Alte in Der Spieler von Sergei Prokofjew. Des Weiteren wirkte sie an der Frankfurter Oper bei einigen Opern für Kinder mit, u. a. als Olga in Eugen Onegin, als Maddalena in Rigoletto sowie als Erda und Fricka in Das Rheingold. In Ihrer bisherigen Laufbahn arbeitete Sie bereits mit namenhaften Dirigenten u.a. mit Sebastian Weigle, Nikolai Petersen, Enrico Delamboye, sowie Mario Venzago. Seit der Spielzeit 2019.2020 gehört sie dem Ensemble von Konzert Theater Bern an und stand bereits als Emilia in Otello, Berta in Il barbiere di Siviglia, Ludmilla in Die verkaufte Braut, Diakonissin in der Schweizer Erstaufführung von Król Roger, Suzuki in Madame Butterfly, sowie als Orlofsky in Die Fledermaus auf der Bühne. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurden folgende Produktionen in der Spielzeit 19/20, als auch 20/21 kurzfristig abgesagt: Geneviève in Pelléas et Mélisande, Ein Frau in Intolleranza 1960, 3. Blumenmädchen in Parsifal, sowie die Titelpartie Lucretia in The Rape of Lucretia.

© 2018 by Sarah Mehnert.